Das Hochofenmuseum
Das Giessen einer Statue, wie die des Pferdes oder des Brunnens mit den beiden Frauen, setzte großes Können voraus.

Der Künstler entwirft zuerst die Statue und umgibt diese mit einer Gipsform. Die Form wird entfernt und ein Abdruck aus Wachs wird von der Statue angefertigt.

Als nächstes wird ein Eisengestell angefertigt und der Wachsabdruck auf dieses gestellt. Je nach Ausmaß des Gusses kommt die Figur in eine Holzkiste oder in einen Kasten und eine Tonform wird über dem Wachsmodell errichtet.

Die Tonform besitzt Kanäle, aus welchen das Wachs ausgeschmolzen und durch Eisen beim Giessen ersetzt wird. Vor dem Guss wird die Kiste mit Steinen, Schotter und Sand gefüllt, da die Lehmform das Gewicht des geschmolzenen Metalles nicht aushalten würde.

Unten links: Rückwand eines offenen Kamins. Diese wurde im Kamin angebracht und strahlte die Wärme in den Raum.

Rechts: Dieses Balkongeländer ist ein Beispiel für die hervorragenden Arbeiten, welche die Männer, die in den Gießereien beschäftigt waren, herstellten.

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Das Hochofenmuseum wird vom Verein zur Erhaltung des Kulturgutes der Eisenverarbeitung in der Haute-Marne betrieben. (Association pour la Sauvegarde du Patrimoine Métallurgique Haut-Marnais).

Das Museum befindet sich in Dommartin-le-Franc, im Departement Haute-Marne, nördlich von Schloss Cirey.